UNSERE PROJEKTE


Unsere Projekte und Programme dienen der Förderung von Gesundheit, Bildung und Altenfürsorge und wir leisten Nothilfe.

GESUNDHEIT


"Arbeit zu haben setzt Gesundheit voraus"


Deshalb bieten wir der Bevölkerung in einer von uns erbauten Krankenstation in Lipah medizinische Betreuung:


Unsere Krankenstation ermöglicht seit 2018 die kostenlose medizinische Betreuung und Beratung von mittellosen oder nicht versicherten Menschen. Schulmediziner betreuen die oft chronisch kranken Patienten und geben kostenlose Medikamente ab. Diplomierte Physiotherapeuten behandeln Einschränkungen der Bewegungs- und Funktionsfähigkeit des Körpers von Menschen, die oftmals schon in jungen Jahren arbeitsunfähig geworden sind und ermöglichen ihnen dadurch die Wiedereingliederung in den Arbeitsprozess.

Unsere Krankenstation auf dem Hügel von Lipah

Dr. Angga und sein Kollege bei der Sprechstunde

Mobile Augenklinik der John Fawcett Stiftung in Lipah 2018

AUSBILDUNG


"Der beste Weg aus der Armut ist Bildung" 


Deshalb fördern wir Bildung in verschiedener Weise:


Wir erteilen allen Schülern der Primarschule in Lean-Lipah ab der 4. Klasse Englischunterricht, den sie sonst bis zur 10. Klasse nicht bekommen würden. Denn Sprachkompetenz wird entscheidend dafür sein, dass sie auf der vom Tourismus abhängigen Insel überhaupt eine Arbeit finden, von der sie leben können. Ausserdem fördern wir begabte Jugendliche und Kinder mit dem Ziel, ihnen eine höhere Ausbildung an Hochschulen und Universitäten zu ermöglichen und um ihnen dadurch Perspektiven für ihr Leben zu geben. Unsere Erwartung ist es, dass sie später in ihrem Berufsleben in ihr Dorf zurückkehren und ihr Wissen und ihre Erfahrung an nachkommende Generationen weitergeben werden. 

Ni Putu Susilayani bei ihrer Diplomierung zur Hebamme

Die erste Englischstunde der 4. Klasse an der Primarschule Nr. 7

Aryel (vorne 2. von rechts) in ihrer Internationalen Schule

ALTENFÜRSORGE


"In Armut und zugleich menschenwürdig zu leben ist schwer"


Deshalb unterstützen wir seit 2017 betagte Menschen, die hoch in den steilen Hügeln von Lipah ein Leben in Armut und Einsamkeit führen: 


Die Balinesische Tradition verpflichtet Söhne und Enkel dazu, sich um ihre Eltern und Grosseltern zu kümmern. Viele von ihnen haben aber selbst nichts, weshalb betagte Menschen oft sich selbst überlassen bleiben. Wir liefern 33 bettelarmen und teilweise sehr gebrechlichen Menschen zubereitete Mahlzeiten oder Grundnahrungsmittel nach Hause. Nicht wenige von ihnen schlafen in erbärmlichen Hütten auf dem nackten Boden. In solchen Fällen besorgen wir Matratzen. Manche müssen weit gehen, um sich Wasser zu besorgen. Ihnen stellen wir grosse Wasserbehälter zur Verfügung. Die Boten, die die Nahrungsmittel und anderes ausliefern, sind manchmal die einzigen Ansprechpartner unserer Seniorinnen und Senioren. Sie halten uns regelmässig über den Zustand und die Bedürfnisse der Betagten auf dem Laufenden.

Eine der alten, von uns betreuten Frauen in ihrer armseligen Behausung mit Bambusmatten als Wände und ein paar Brettern als Bett, auf dem alle ihre Habseligkeiten liegen, da dies die einzige Einrichtung ihrer Hütte ist

Seniorin vor ihrer baufälligen Hütte

NOTHILFE


"Der Mensch kann alles, nur nicht die Natur beherrschen"


Deshalb helfen wir seit 2017 Menschen, die durch Naturgewalten unverschuldet in Not geraten:


Bali wird nicht selten von Naturgewalten heimgesucht. Vulkanausbrüche, Erdbeben, Springfluten und Orkane haben oft katastrophale Folgen. Sie stellen die meist mittellosen Opfer vor eine harte Probe. Wir helfen in solchen Notsituationen pragmatisch, indem wir die für die Reparaturen notwendigen Materialien beschaffen. Die Instandsetzungsarbeiten werden in einem traditionellen System der Nachbarschaftshilfe - gotong royong genannt - von den Betroffenen und ihren Helfern innerhalb der Dorfgemeinschaft selbst ausgeführt. 

Das Haus nach dem Brand des Daches notdürftig gegen Regen geschützt …

… und nach der Reparatur mit Hilfe der von uns finanzierten Materialien und durch Eigenleistungen.

Bei diesem Haus hatte eine starke Windbö auf der Talseite einen Teil des Daches mitsamt einer Mauer davongetragen. Dadurch wurde die Struktur schwer beschädigt und das Haus musste neu gebaut werden

Dies ist das neu gebaute Haus

Während der Covid-Pandemie und der daraus resultierenden Massenarbeitslosigkeit, fehlte der schon zuvor mittellosen Bevölkerung das Geld, um sich das tägliche Essen kaufen zu können. Deshalb verteilten wir ab April 2020 regelmässig sembako genannte Pakete mit Grundnahrungsmitteln wie Reis, Öl, Eiern, Zwiebeln und Gemüsen oder Früchten an 117 Familien mit 310 Erwachsenen und 151 Kindern. So konnten wir dazu beitragen, dass insbesondere die Kinder nicht hungrig zu Bett gehen mussten. Zurzeit unterstützen wir noch neun völlig mittellose Familien ohne Arbeitseinkommen mit der regelmässigen Lieferung von sembako. 

Verteilung der Nahrungsmittelhilfe während der Pandemie

Unsere Reis-für-Plastik-Aktion

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